Orchestrina Chur & Tangosensations
KONZERTPROGRAMM
ARCANGELO CORELLI (1653-1713) Concerto Grosso op. 6 Nr 3
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750) Konzert in f-moll BWV 1056
HEITOR VILLA LOBOS (1887-1959) Bachianas Brasilieras Nr 9
ASTOR PIAZZOLLA (1921-1992) Brasilieras five Tangosensations
CHUR, AULA DER KANTONSSCHULE HALDE
01.10.2010
20:15 UHR
BASEL, PETERSKIRCHE
02.10.2010
20:00 UHR
BAD RAGAZ, KURSAAL GRAND RESORT
03.10.2010
17:00 UHR
Dieses Projekt wird von dem jungen aber erfahrenen und vielseitigen Dirigenten BEAT FEHLMANN geleitet und führt uns in sehr unterschiedliche Facetten barocker Musik, ohne sich auf diese Epoche zu beschränken - von traditioneller europäischer Musik als Insiration für einen Verbindung mit brasilianischer Folklore bis hin zum Tango Nuevo. So entsteht ein "sensationell-gefühlvolles" Programm mit Freude am Ausdruck durch Bewegung - passend dazu die Sichtbarkeit der Tonproduktion des Soloinstrumentes Akkordeon die Assoziationen zum Tanz weckt.
Orchestrina Chur & Qiuet City
QUIET CITY - ein visuell-musikalisches Projekt von ORCHESTRINA CHUR mit Orchesterkompositionen und Bildern aus den USA.
SENT, REFORMIERTE KIRCHE
14.02.2010
17:00 UHR
CHUR, TITTHOFSAAL
20.02.2010
20:15 UHR
THUSIS, KINO THUSIS
21.02.2010
17:00 UHR
ABSCHIED
Nach 16 Jahren verabschiedet sich unser Dirigent HEINZ GIRSCHWEILER als Leiter des Streichorchesters, das er damals mitgegründet hat, und zeigt noch einmal was ORCHESTRINA CHUR heute auszeichnet.
QUIET CITY ist ein farbiges, in sich geschlossenes Konzertprogramm mit Stücken von amerikanischen Komponisten die es zu entdecken gilt.
Diaprojektionen des Churer Fotografen HANS DOMENIG erweitern die bildhaften Kompositionen um eine visuelle Ebene und eröffnen einen assoziativen Raum.
Mit "Patchwork" gelangt ein Werk von BARBARA HELLER zur Uraufführung, das speziell für ORCHESTRINA CHUR geschrieben und HEINZ GIRSCHWEILER gewidmet ist.
Es wirken Solisten aus Graubünden mit, die mit Oboe, Englischhorn, Trompete und Harfe das Klangspektrum des reinen Streichorchesters erweitern.
KONZERTPROGRAMM
Samuel Barber (1910-1981) "Serenade" vor String Orchestra
Aaron Copland (1900-1990) "Quiet City" für Trompete, Englischhorn und Streicher
Barbara Heller (*1936) "Patchwork" für Orchestrina Chur, Uraufführung
Samuel Barber (1910-1981) "Canzonetta" für Oboe und Streichorchester
Richard Peaslee (*1930) "Nightsongs" für Trompete, Harfe und Streichorchester
Morton Gould (1913-1996) "Spirituals" für Streichorchester und Harfe
Diaprojektion mit Bildern des Fotografen Hans Domenig
SOLISTEN
Oboe/ Englischhorn RICO PUNZI
Trompete JOAN RETZKE
Harfe KATRIN BAMERT
Orchestrina Chur & Coramor MARKUSPASSION
REINHARD KEISER (1674 - 1739)
MARKUS-PASSION für Soli, Chor und Orchester
KATHOLISCHE KIRCHE BAD RAGAZ
04.04.2009
20:15 UHR
REFORMIERTE KIRCHE THUSIS
07.04.2009
20:15 UHR
KIRCHE ST. LUZI CHUR
10.04.2009
17:00 UHR
Schon seit längerer Zeit bestand bei den Ensembles Coramor und Orchestrina Chur, beiden unter der Leitung von Heinz Girschweiler, der Wunsch, zusammen ein Konzert zu geben. Mit der Markus-Passion von Reinhard Keiser (1674 – 1739) haben wir ein Werk gefunden, das sich dafür bestens eignet.
Mit den jungen Solisten Martina Hug, Sopran, Maria Victoria Haas, Alt, Christian Cantieni, Tenor und Mattias Müller, Bass, alle aus Graubünden und ergänzt mit Pierre Seifert, Oboe, Gion B. Casanova, Fagott, und Andrea Kuratle, Orgel, musizieren wir eine Fassung, die Johann Sebastian Bach 1726 in Leipzig zur Aufführung gebracht hat. Später hat er das Werk noch mindestens zweimal aufgeführt und teilweise mit Arien aus anderen Werken ergänzt. Das Werk ist leider selten zu hören, ist aber abwechslungsreich und für den Chor gut zu bewältigen.
Mit den drei Aufführungen rund um die Karwoche möchten wir dem Bedürfnis vieler Menschen entgegenkommen, die Passionszeit als Zeit der Besinnung und Einkehr zu erleben. Die Passion von Reinhard Keiser ist dafür geradezu ideal, ist sie doch mit ihren 75 Minuten Aufführungsdauer eher kurz und kompakt.
Orchestrina Chur & Flöte und Englischhorn
ERNEST BLOCH (1880-1959) Suite Modale für Flöte und Streichorchester
WILLIAM WALTON (1902-1983) Zwei Stücke für Streichorchester aus "Henry V"
GORDON JACOB (1895-1984) Rhapsody für Englischhorn und Streichorchester
OTTORINO RESPIGHI (1879-1936) Antiche Danz' ed Arie per Liuto, Suite III
ARTHUR HONEGGER (1892-1955) Concerto da Camera für Flöte, Englischhorn und Streichorchester
REGULA VOSS-MUNZ, Querflöte
CHRISTIAN VOSS, Englischhorn
REFORMIERTE KIRCHE STäFA
26.10.2008
17:00 UHR
HEILIGKREUZKIRCHE CHUR
01.11.2008
20:15 UHR
AULA DER EMS SCHIERS
02.11.2008
17:00 UHR
Orchestrina Chur & Rudé da Chant
Solisten, Chor Rudé da Chant und Orchestrina Chur unter der Leitung von Duri Janett
Konzert mit Werken von Schubert (g-dur-messe) und Vivaldi.
UHR
BASELGIA SENT
05.04.2008
20:30 UHR
Orchestrina Chur & Ils Fränzlis da Tschlin
GION ANTONI DERUNGS (*1935) Sechs rätoromanische Volkslieder op. 76a für Klarinette und Streichorchester
DOMENIC JANETT (*1949) suite im Volkston für Streichorchester
DOMENIC JANETT (*1949) Concertino für Streichorchester und „Fränzlimusik“
FRÄNZLIMUSIK nach Ansage
UHR
TITTHOFSAAL CHUR
26.01.2008
20:15 UHR
VADUZER-SAAL FL-VADUZ
27.01.2008
17:00 UHR
DAS PROJEKT
Bereits seit einigen Jahren ist der Violinist der „Fränzlis“, Men Steiner, Mitglied in unserem Orchester. Die Idee lag nahe, zusammen mit den „Fränzlis“ ein Konzert mit Volksmusikstücken zu machen und bei dieser Gelegenheit das seinerzeit von Domenic Janett für das Bündner Kammerorchester geschriebene Concertino für Streichorchester und „Fränzlimusik“ wieder einmal in Graubünden zur Aufführung zu bringen.
Das Konzertprogramm bringt abwechslungsweise Kompositionen der „Fränzlis“ und Stücke für Streichorchester zur Aufführung. Ein durch und durch bündnerisches Programm.
KONZERTPROGRAMM
GION ANTONI DERUNGS (*1935) SECHS RÄTOROMANISCHE VOLKSLIEDER OP. 76A FÜR KLARINETTE UND STREICHORCHESTER
1. Id era ün silip
2. Fila, fila
3. Buna saira mattans
4. Chanter, chantessa
5. Mattans’lain ir a chasa
6. Da quai chi sa tratta
FRÄNZLIMUSIK nach Ansage
DOMENIC JANETT (*1949) SUITE IM VOLKSTON FÜR STREICHORCHESTER
1. Allemande
2. Polka
3. Mazurka
4. Schottisch
FRÄNZLIMUSIK nach Ansage
DOMENIC JANETT (*1949) CONCERTINO FÜR STREICHORCHESTERUND „FRÄNZLIMUSIK“
ZU DEN WERKEN
Die SECHS RÄTOROMANISCHEN VOLKSLIEDER von GION ANTONI DERUNGS entstanden 1977. Volkslieder aus dem Engadin bilden die Grundlage dieser instrumentalen Komposition. Die ursprüngliche musikalische Form des jeweiligen Liedes wurde möglichst stehen gelassen. Allerdings wird sie in ein musikalisches Geschehen einbezogen, welches den textlichen Inhalt der betreffenden Volksweise auf seine Art und Weise unterstreicht und veranschaulicht.
Zusammenfassung des Inhalts:
1. Die Ballade von der Ameise und der Grille, die heiraten wollten.
2. „Spinne, spinne weiter, und denk nicht mehr an deinen Liebsten“ ermahnt die Mutter ihre heiratslustige Tochter.
3. „Guten Abend, Mädchen“ künden sich die Burschen an.
4. „Singen würde ich, wenn meine Stimme nicht so schwach wäre; jenen Burschen würde ich nehmen, wenn er mich nur fragen würde.“
5. „Mädchen lass uns heimgehen“. Die Väter schlafen schon, aber die Mütter warten auf uns.
6. Die traurige Ballade von den beiden Liebenden, die durch böse Zungen getrennt wurden.
Die SUITE IM VOLKSTON von DOMENIC JANETT ist eine Folge von volkstümlichen Tanzsätzen. Der Komponist hat eine Allemande, eine Polka, eine Mazurka und einen Schottisch für Streichorchester geschrieben und mit allerlei klanglichen Effekten und Überraschungen „gewürzt“.
Das CONCERTINO FÜR STREICHORCHESTER UND „FRÄNZLIMUSIK“ von DOMENIC JANETT ist ähnlich einem barocken Concerto grosso aufgebaut. Das Orchester (Tutti) steht mit der Solistengruppe (Concertino) im Wechselspiel. Für das Orchester wählte Domenic Janett eine zeitgemässe Tonsprache, die mit den tonalen Tanzweisen der „Fränzlis“ in jeder Hinsicht kontrastiert. Da werden auch schneidende Dissonanzen, Imitationen und gewagte Harmonien hörbar. Im Gegensatz dazu ertönen die rhapsodisch eingeflochtenen Tänze der Fränzlis (Polka, Mazurka, Walzer und Schottisch) wie Musik aus einer anderen Welt
DIE SOLISTEN
Vor 25 Jahren haben fünf Musiker von Tschlin Aufnahmen im Studio von Schweizer Radio International in Bern gemacht. Anfangs traten ILS FRÄNZLIS DA TSCHLIN nur sporadisch öffentlich auf. Was gut zehn Jahre lang ein Tipp für Insider war, änderte sich 1996, als "pariampampam", der erste Tonträger erschien. Die Unterengadiner Musiker waren mehr und mehr gefragt und haben bis heute in der Schweiz und im Ausland viele Konzerte gegeben. Im Jahr 2000 ist "in viadi", der zweite Tonträger erschienen und im Januar 2005 der Dritte mit dem Titel "ballada". Ziemlich schnell war den neuen „Fränzlis“ klar, dass sie nicht nur bei den überlieferten Tänzen bleiben wollen. Und so haben sie im Laufe der Zeit mit neuen, teils eigenen Stücken und mit eigenwilligen Bearbeitungen der alten Tänze ihren persönlichen Stil entwickelt. Die Neukompositionen verraten Musikanten mit offenen Ohren für die Einflüsse aus dem Jazz oder der klassischen Musik. Ihrer musikalischen Muttersprache, der Volksmusik, sind sie jedoch treu geblieben. Die alten Polkas, Mazurkas, Walzer und Märsche zeugen von der vielseitig geprägten Unterengadiner Kultur. Italienische, wienerische, jenische und natürlich rätoromanische Einflüsse sind unüberhörbar. Sowohl der Volksmusikfan wie der Klassikfreak oder die Liebhaberin der gehobenen Unterhaltungsmusik kommen bei den Konzerten ganz auf ihre Rechnung. Hörprobe und weitere Infos siehe: http://www.fraenzlis.ch/index2.html